26.04.05 VDZ-Ludwigshafen – Nana

Am 26.04.2005 war das Konzert von Silbermond in der Friedrich-Ebert-Halle. Meine Freundin und ich hatten die Karten schon fast sechs Monate und wir freuten uns einfach riesig darauf. Leider hatten wir an diesem Tag Schule und so sind wir erst um 2 Uhr Richtung Ludwigshafen losgefahren….

Um kurz nach halb Drei standen wir dann auch schon vor der Halle und freundeten uns schon mal mit den vier Leuten an, die dort waren, denn bis zum Einlass, der erst um 19 Uhr war, hatten wir noch genug Zeit und die sollte auf keinen fall langweilig werden. So nach und nach kamen dann auch noch andere und so wurde das Warten immer lustiger und die Stimmung wurde auch immer besser.

Um kurz vor 19 Uhr war es dann soweit, die Security kam und stellte sich an den Eingang um die große Schaar von Fans reinzulassen. Da meine Freundin und ich ganz vorne standen, waren wir einer der Ersten, die die Halle betraten und als wir kontrolliert und unsere Karten eingerissen waren, rannten wir auch schon los um uns einen Platz ganz vorne zu ergattern.

Geschafft!!! Wir stehen ganz vorne und direkt neben uns, unsere neuen Freunde mit denen wir uns am Mittag schon angefreundet hatten. Am Anfang haben wir echt gedacht ohne Rippenbrüche und blaue Flecken kommen wir hier nicht mehr raus aber das war es wert um unsere Stars live zu sehen.

Die erste Gruppe die spielte war „Soma“ und rockte die schreiende Meute schon einmal warm und nach einer kleinen Ansage von Thomas kam auch schon die zweite Band „El*ke“ auf die Bühne und brachte alle zum schwitzen.

Dann, nach so langem Warten und etlichen „Silbermond“-Rufen, fing Steffi an zu singen. Aber wo war sie? Die Meisten standen mit fragenden Gesichtern da, aber dann hörte man ganz hinten auf der Tribühne lautes Geschrei, alle drehten sich um und da stand Steffi und sang die ersten Zeilen von „Letzte Bahn“. Das Beste war, dass sie dann durch alle durch auf die Bühne kam auf der schon Johannes, Thomas und Andreas peformten. Die Stimmung war der Hammer und wir dachten, besser kann es eigentlich nicht werden, aber da haben wir uns getäucht. Die neuen Lieder und alles drum war einfach mega geil, jedes Lied wurde mitgesungen und die neuen Songs versuchte man zumindest mitzusummen. Bei dem Lied „Mach´s dir selbst“ wurde dann ein Fan auf die Bühne geholt und durfte mit Steffi singen. Nach dem Lied „Zeit für Optimisten“ kam dann Andreas auf die Bühne und testete mit einem kleinen Quiz die Fans über ihr Wissen von Mannheim und Ludwigshafen. An dieser Stelle ein großes Kompliment an Andreas, so viel wie er an einem Tag über meine Heimatstadt Mannheim herausgefunden hat, habe ich in 13 Jahren nicht herausgefunden.

Da Steffi kurz zuvor noch eine Gehirn Erschütterung hatte ist sie dieses mal nicht von der Bühne gesprungen, aber da Silbermond ihre Fans nicht enttäuschen wollten, wurde Andreas in ein Schlauchboot gesetzt und durfte so dann durch das „Meer“ von Fans fahren, aber irgendwie wurde da was falsch verstanden. Denn Andreas wurde nicht wir geplant zurück zur Bühne getragen, sondern gerade Wegs zur nächsten Tür. Das war ein Anblick den man gesehen haben muss. Durch die Security kam Andreas dann doch noch zurück auf die Bühne und wurde nicht von den Fans „entführt“. Bei dem neuen Lied „Das Beste“ waren nicht nur die Feuerzeuge und Wunderkerzen an, sondern auch ein paar Freudentränen flossen über die Gesichter der Fans.

Leider war es dann nach den zwei letzten Liedern „Symphonie“ und „So wie jetzt wirds nie wieder“ auch schon vorbei und trotz vergeblichen „Zugabe“-Rufen kamen die vier Monde nicht mehr auf die Bühne. Doch nach dem Konzert gaben sie noch fleißig Autogramme und machten mit den Fans noch ein paar Fotos. Leider war der Abend dann auch schon zu Ende und nach einem langen Suchtrip nach meinem Vater, der schon auf uns wartete, ging es Richtung Heimat zurück. Aber diesen Abend werden wir nie vergessen und wahrscheinlich noch unseren Urenkeln erzählen.

Und das nächste Konzert in Karlsruhe wartet schon auf uns. Also Silbermond, wir kommen wieder!

Eure Nana